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Fotos, die Schatzkiste mit Erinnerungen
Unser tägliches Leben wird von vielen Ereignissen geprägt. All diese Dinge, die uns an einem jeden Tag wieder fahren, werden in unserem Gehirn gespeichert. Wir können sie in Form von Erinnerungen abrufen. Doch im Laufe der Zeit beginnt der Mensch, diese Erinnerungen zu vergessen. In Wirklichkeit aber sind diese, bezeichnen wir es als Daten, einfach in eine virtuelle Schublade geschoben worden. Der Mensch hat viele Möglichkeiten entwickelt, sich Erinnerungen lebendig zu bewahren. Neben schriftlichen Dokumenten gibt es zahlreiche bildhafte Darstellungen, die bestimmte Situationen im Leben festhalten. In früherer Zeit wurden derartige Bilder in der Regel von Hand gezeichnet. Im Laufe der menschlichen Entwicklung wurden nicht nur Techniken entwickelt die eine maschinelle Darstellung ermöglichten, auch die Fotografie wurde erfunden. Und so war es dann möglich, Erinnerungen mithilfe der Fotos festzuhalten.
Fotos, das sind lebhafte Darstellungen, die die schönsten Momente, besondere Ereignisse, oder auch einfach nur einen geliebten Menschen zeigen. Die Fotografie hat sich seit der Zeit, als sie noch in den Kinderschuhen steckte, sehr stark verändert. Dies bezieht sich nicht nur auf die verwendete Technik. Auch die Art und Weise, wie die Motive auf den Fotos dargestellt werden, unterscheiden sich von den ersten Fotografien des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit lag die Fotografie in erster Linie in der Hand von Berufsfotografen. Wer sich Bilder aus dieser Zeit betrachtet, dem wird auffallen, dass die Menschen, die auf diesen Bildern dargestellt sind, sehr steif wirken. Dies liegt aber in erster Linie daran, dass die Kameras, die zu damaliger Zeit verwendet wurden, eine sehr lange Belichtungszeit benötigten.
Als die Fotografie die Kinderschuhe begann abzulegen, wurden auch die Zeiten die für die Belichtung benötigt wurden, immer kürzer. Auf diese Weise wurde es möglich, auch Bilder, die bewegte Motive zeigen, darzustellen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Fotografie auch in den privaten Bereichen Einzug hielt. Heute scheinen Fotos uns in allen Lebensbereichen zu begleiten. So werden die ersten Schritte des Sprösslings, den erste Brei oder auch die goldene Hochzeit der Großeltern auf Bildern festgehalten. Kaum jemand möchte sich ein Leben ohne diese Bilder mehr vorstellen müssen.
Als die digitale Fotografie begann, die analoge Fotografie abzulösen, veränderte sich damit auch das Verhalten der Fotografen. War das Fotografieren bis zu diesem Zeitpunkt immer auf die Anzahl der Bilder, die sich auf einem Film befanden, begrenzt, kann mithilfe eines Speichermediums, das passend zur Kamera hin eventuell ausgewählt werden kann, eine deutlich größere Anzahl an Bildern gemacht werden.
